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Die große Hirschaue

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Einmaliger Ausblick auf die verschiedenen Hirscharten

In idealer und geschützter Umgebung können Sie mehrere halbwild lebende Hirschherden auf rund zehn Hektar Natur bewundern: ein einzigartiger Ort. Diese Gelegenheit bietet sich nur einmal – nehmen Sie sich also Zeit!

Hier gibt es folgende Tiere zu entdecken:

Alles über den Hirsch

Das Geweih

Das vom Männchen getragene Geweih besteht aus einer Knochensubstanz, die jedes Jahr gegen Februar und März abfällt und sich in nur 4 Monaten neu bildet. Das neue Geweih beginnt nur wenige Tage, nachdem es abgefallen ist, nachzuwachsen. Dabei wird es von einer von zahlreichen Blutgefäßen durchbluteten Haut überzogen, die man „Bast“ nennt. Der Bast versorgt das Geweih mit den Nährstoffen, die es zum Wachsen braucht. Am Ende der Wachstumsphase wird er durch Reiben des Geweihs an Bäumen abgestreift. Man sagt auch, dass der Hirsch fegt.

Der Brunftschrei

Den als „Brunftschrei“ oder „Röhren“ bezeichneten Ruf des Hirsches kann man während der herbstlichen Brunftzeit vernehmen. Den Rest des Jahres bleiben die Hirsche stumm. In dieser Zeit machen sie eine echte hormonelle Umstellung durch: der Testosteronwert wird vertausendfacht. Während sich das Testikelvolumen verfünffacht!

Die Rivalitäten

Die Männchen und Weibchen finden sich auf dem Brunftplatz ein. Der Rang des dominierenden Hirsches ist hart umkämpft, denn nur er darf sich mit den Hirschkühen paaren. Die in der Fortpflanzungsphase aktivsten Männchen sind mindestens 5 oder 6 Jahre alt. Die Rivalen haben in der Regel die gleiche Körperfülle. Wenn die Warnsignale (Schreie, Haltungen etc.) nicht ausreichen, um den Gegner abzuschrecken, kommt es zum Kampf.

Die Paarung

Eine Hirschkuh ist nur über einen kurzen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden paarungsbereit. Daher unternimmt das Männchen intensive Paarungsversuche, um seinen Erfolg und damit die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung zu erhöhen. Die Paarung dauert nur wenige Sekunden. Danach stößt sich der Hirsch vom Boden ab, um sich frei zu machen. Man sagt, er macht eine „Kerze“.

Zoom auf

Die Hirschbrücke

An diesem fast 40 Meter langen, einmaligen Beobachtungspunkt können Sie die Hirsche von ganz nah beobachten. Des Weiteren führt eine neue Ausstellungsgestaltung mit jeder Menge spielerisch und didaktisch aufbereiteten Informationen in die Welt der Hirsche ein. (Barrierefreier Zugang)

Das Hirschröhren

Bewundern Sie im Herbst das herrliche und beeindruckende Spektakel der röhrenden Hirsche. Der Tierpark von Sainte-Croix gilt als einer der 10 besten Beobachtungspunkte.

Weitere Infos

Kommen sie den Park entdecken

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