Der Schwartzbär

Ein imposantes Säugetier

Der Schwarzbär ist kleiner als seine Artgenossen, der Grizzlybär und der Eisbär. Er unterscheidet sich von ihnen auch durch charakteristische Merkmale: ein Fell mit kürzeren Haaren, eine lange, spitze Schnauze und große, runde Ohren. Seine Hinterbeine und Krallen sind relativ kurz und schwarz.

Der Schwarzbär ist ein Einzelgänger und sowohl tag- als auch nachtaktiv. Er verbringt einen Großteil des Winters in seiner Höhle. Nur während der Paarungszeit bricht er seine Einsamkeit, wenn die Männchen auf der Suche nach Weibchen aufbrechen.

Während er sich früher von Menschen fernhielt, führen heute die Zersiedelung seines Lebensraums sowie die Zunahme von Outdoor-Aktivitäten zu einer erzwungenen Nähe zum Menschen. Die Zahl der Begegnungen nimmt zu, was nicht ohne Risiko ist…

Der IUCN-Status

Schutzstatus der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN)

NA

Nicht ausgewertet

DD

Unzureichende Datengrundlage

LC

Nicht gefährdet

NT

Potentiell gefährdet

VU

Gefährdet

EN

Stark gefährdet

CR

Vom Aussterben bedroht

EW

In der Natur ausgestorben

EX

Ausgestorben

Die Merkmale

Ursus americanus

Die Familie

Bärenartige

Das Körpergewicht

Von 70 bis 110kg

Die Größe

Von 1,2 bis 2m

Der Lebensraum

Wälder Nordamerikas

Der Status

Nicht gefährdet

Die Lebensdauer

10 Jahren

Wussten Sie das schon?

In British Columbia (Kanada) lebt der Kermode-Bär. Diese Unterart des Schwarzbären ist etwas ganz Besonderes: Einige Exemplare sind komplett weiß! Man nennt sie „Geisterbären“. Diese farbliche Besonderheit ist auf eine seltene genetische Anomalie (Leukismus) zurückzuführen, die in der Population der Kermode-Bären sehr häufig vorkommt.

Die Ernährung

Der Schwarzbär ist ein unersättlicher Feinschmecker, ein wahrer Vielfraß; manchmal wagt er sich in die Nähe der Menschen, um etwas Leckeres zu finden: Mülltonnen, kommunale Mülldeponien, Haustiere und sogar die Vorratskammern abgelegener Häuser…