
Der Gänsegeier


Der Bergputzer
Der Gänsegeier ist ein Aasfresser: Er befreit die Berge von den Kadavern wildlebender, aber auch domestizierter Tiere und verhindert so die Ausbreitung von Krankheiten. Er lebt daher sehr häufig in Gebieten, in denen extensive Viehzucht betrieben wird.
Seine Füße sind nicht zum Greifen, sondern zum Laufen geeignet. Er hat keine richtigen Krallen und kann daher weder Beute fangen noch Aas transportieren. Der Verzehr des Kadavers erfolgt daher vor Ort, wobei sich alle Geier versammeln: das ist die Aasfresserei.
Er ist ein geselliger Vogel, der Kolonien von bis zu über 100 Paaren bildet und auf Felsvorsprüngen oder steilen Klippen nistet. Er sucht seine Nahrung, indem er in Gruppen über Almen und andere offene Flächen fliegt.
der IUCN-Status
Schutzstatus der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN)
die Merkmale
Gyps fulvus
die Habichtartigen
von 7 bis 12kg
von 95 bis 110cm
die Gebirge
Nicht gefährdet
30 Jahren

Das Artensterben
Die Ursachen für das Aussterben dieser Art sind im Wesentlichen vom Menschen verursacht: der Einsatz von Gift (wenn der Geier ein vergiftetes Tier frisst, vergiftet er sich selbst), Wilderei, Kollisionen mit Stromleitungen oder Strommasten, aber auch das Verbot für Landwirte, tote Tiere in der Natur liegen zu lassen. Ein Gänsegeier wurde bereits in der Meuse gesichtet. Es kommt nämlich vor, dass die Ausbreitung junger Tiere einige Geier bis in unsere Regionen treibt.
Die Ernährung
Er ernährt sich von Aas.


