
Der Uralkauz


Die große Schneeeule
Die Ural-Eule lebt in den borealen Wäldern Skandinaviens und Russlands. Dort ist ihr Gefieder dicht. Man findet sie auch in den Wäldern des Balkans, wo ihr Gefieder eher braun ist.
Die Ural-Eule ist dämmerungs- und nachtaktiv. Während der Paarungszeit kann sie auch tagsüber aktiv sein. Sie nistet in einem Baumhohlraum oder in einem alten Raubvogelnest. Sie ist sehr territorial, vor allem während der Brutzeit, und zögert nicht, Eindringlinge anzugreifen. Dies hat ihr sogar ihren schwedischen Namen eingebracht, der auf ihre Aggressivität anspielt.
Im Deutschen bezieht sich ihr Name auf die Ähnlichkeit ihres gestreiften Schwanzgefieders mit dem des Habichts (einem dem Bussard verwandten Raubvogel).
Der IUCN-Status
Schutzstatus der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN)
Die Merkmale
Strix uralensis
Eulenvögel
Von 600g von 1,2kg
55cm
Taiga
Nicht gefährdet
15 Jahren

Ein erfolgreiches Comeback
Die Ural-Eule wurde in den 1970er Jahren erfolgreich im Bayerischen Nationalpark in Deutschland wiederangesiedelt, anschließend in der Tschechischen Republik und nun in Österreich, um die Verbindung zur Population auf dem Balkan wiederherzustellen.
Die Ernährung
Sie ernährt sich hauptsächlich von Nagetieren, aber auch von Fröschen, Insekten und Vögeln.


