
Das gestreifte Stinktier


Ein echtes Verteidigungssystem
Sein gebräuchlicher Name „Gestreiftes Stinktier“ soll italienischen Ursprungs sein
und von „mofete“ stammen, was „giftiges Gas“ bedeutet. Seinen Namen verdankt es einer seiner Besonderheiten: einem unter seinem Schwanz verborgenen Abwehrmechanismus, dessen Geruch ein starkes Abwehrmittel darstellt.
Als großer Liebhaber von Tieren, die von Menschen als Schädlinge angesehen werden, wird das Stinktier in ländlichen Gebieten eher gut akzeptiert, wo es zur Regulierung der Insekten- und Nagetierpopulationen beiträgt. Dieses einzelgängerische und nachtaktive Tier ist hingegen in der Stadt ein Schädling.
Der IUCN-Status
Schutzstatus der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN)
Die Merkmale
Mephitis mephitis
Mephiditen
Von 2 bis 5kg
Von 28 bis 40cm
Freiflächen, Wälder, Ebenen, Berge, Kulturland
Nicht gefährdet
Von 10 bis 15 Jahren in Gefangenschaft / Von 3 bis 7 Jahren in der Natur

Wussten Sie das schon?
Der widerliche Geruch, den sie verströmt, stammt von einem zähflüssigen, gelben Moschus, einem schwefelhaltigen Alkohol, der als „Thioalkohol“ bezeichnet wird. Er wird von zwei Analdrüsen abgesondert und kann bis zu 6 Meter weit und vier- bis fünfmal hintereinander verspritzt werden. Mit dem Wind kann sich der Geruch über fast einen Kilometer ausbreiten!
Die Ernährung
Als Allesfresser ist das Stinktier ein Meister darin, seine Beute aufzuspüren: Mit seinen kräftigen Krallen gräbt es den Boden um oder zerfetzt alte Baumstümpfe. So treibt es Nagetiere, Amphibien, Reptilien, Insekten und vieles mehr auf. Es ernährt sich gerne von Eiern, Jungvögeln und sogar Aas, wobei sich seine Ernährung je nach Jahreszeit ändert.


